Holland 2009 - Aalsmeer

  
       

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Nach der langen Nachtreise im Bus machten wir etwas südlich von Amsterdam unsere erste Station in Aalsmeer. Hier liegen die bekannten Blumenfelder, die die Landschaft in knallige Farbflächen unterteilen - wenn man genau zur richtigen Zeit kommt.

Ein wenig haben wir noch von dieser Blütenpracht gesehen. Die meisten Tulpen und die anderen Frühlingsblumen waren bereits "geköpft", um die Kraft der Pflanzen in die Knollen zu konzentrieren, die hier vermehrt werden.

   

Beeindruckend ist die riesige Versteigerungshalle mit einer Größe von mehr als 700 000 m², in der täglich weit mehr als 10 Millionen Blumen verkauft werden.

Mit diesen Dimensionen ist das das größte Handelshaus der Welt. Auf einem erhöhten Rundgang hat man die Möglichkeit, das Geschehen zu beobachten. Man bestaunt vor allem die Logistik, die das Funktionieren des Betriebes sicherstellt.

Nachdenklich macht Franz das hier Erlebte, weil Blumen als Handelsgut in dieser Menge ihren Zauber verlieren.

Die Blumen und Pflanzen werden während der Nacht aus der ganzen Welt angeliefert, in den Kühlräumen aufbewahrt und von Warenprüfern bewertet. Auf kleinen Wagen werden sie in die Versteigerungssäle gebracht, wo die Käufer auf Versteigerungsuhren die Informationen ablesen und danach ihr Gebot stellen können.
Die Versteigerungsuhren laufen von 100 rückwärts bis 1 und geben den Preis für 1 Stück Blume bzw. Pflanze an. Wer den Zeiger anhalten lässt, erhält den Zuschlag. Er teilt dem Auktionator mit, wie viele Blumen er einkauft. Insgesamt verlassen täglich ca. 2000 LKWs das Gelände dieses Handelshauses.

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